Wartezeit, Kosten, GKV-Erstattung, Diskretion, Lieferung — alles, was du brauchst, um den passenden Weg zu deinem Cannabis-Rezept zu wählen.
Telemedizin ist schneller, ortsunabhängig und in der Regel diskreter — ideal für Selbstzahler:innen mit klarer Indikation. Die Praxis vor Ort punktet bei körperlicher Untersuchung, komplexen Krankheitsbildern und wenn die gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernehmen soll. Beide Wege sind seit dem MedCanG 2024 rechtlich gleichgestellt.
| Kriterium | Telemedizin | Praxis vor Ort |
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Wartezeit auf Termin
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1–3 Tage | 4–12 Wochen |
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Erstgespräch
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Online-Fragebogen oder Video | Persönlich in der Praxis |
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Standortbindung
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Bundesweit, ortsunabhängig | Wohnortnah erforderlich |
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Folgerezepte
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Online verlängerbar | Praxisbesuch je nach Arzt |
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Erfahrung mit Cannabis
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Hoch — spezialisierte Ärzt:innen | Variabel — viele Hausärzte unsicher |
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Lieferung
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Versandapotheke nach Hause (30 Min – 48 h) | Selbst zur Apotheke |
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Kosten Erstgespräch (Selbstzahler)
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≈ 4,99 – 30 € | ≈ 0 € (gesetzlich) / 30–80 € (privat) |
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Preis pro Gramm
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5–15 € | 5–15 € |
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Datenschutz / Diskretion
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Hoch — keine Wartezimmer-Begegnungen | Begrenzt durch Praxisbesuch |
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Krankenkassen-Erstattung möglich
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Geeignet bei akutem Notfall
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Persönliche körperliche Untersuchung
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Vorteile
Nachteile
Vorteile
Nachteile
Cannabis auf Rezept?
Vergleiche Telemedizin-Anbieter und starte noch heute mit deiner Cannabis-Therapie — einfach, legal und von zu Hause.
Jetzt Patient werden →Ja. Seit dem MedCanG vom 1. April 2024 ist Cannabis kein Betäubungsmittel mehr und kann auf einem normalen Privatrezept verschrieben werden — auch in der Fernbehandlung. Voraussetzung ist eine in Deutschland approbierte Ärztin oder ein Arzt sowie eine medizinisch nachvollziehbare Indikation. Anbieter wie GetKong, Bloomwell oder Quick Green arbeiten innerhalb der ärztlichen Berufsordnung und der Fernbehandlungs-Regelung.
Wenn eine körperliche Untersuchung nötig ist, bei komplexen Komorbiditäten, akuten Beschwerden, oder wenn eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse angestrebt wird — dort verlangen die Kassen häufig einen ausführlichen ärztlichen Bericht, der in der Praxis leichter zu erhalten ist.
Bei Fragebogen-basierten Anbietern oft innerhalb von 24 Stunden nach Einreichung, bei Video-Sprechstunden meist 1–3 Werktage. Express-Anbieter wie Quick Green oder GetKong liefern in Großstädten teilweise binnen 30–90 Minuten nach Rezeptausstellung.
Keine körperliche Untersuchung, eingeschränkte Anamnese bei reinen Fragebogen-Anbietern, höhere Selbstzahler-Kosten bei manchen Plattformen und Risiko von Marketing-getriebener Über-Verschreibung. Seriöse Anbieter führen jedoch eine ärztliche Prüfung durch und lehnen Patient:innen ohne valide Indikation ab.
Grundsätzlich ja — die Kostenübernahme ist nicht an den Verschreibungsweg gebunden, sondern an die ärztliche Begründung. In der Praxis wird der Antrag bei Telemedizin-Rezepten häufiger abgelehnt, weil die Plattformen oft nur Privatrezepte ausstellen. GKV-Erstattung ist über etablierte Praxen meist einfacher.