Titelbild zum News-Artikel: Cannabis und ADHS: Neue Leitlinien der Fachgesellschaft
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    Medizin
    6 Min. Lesezeit

    Cannabis and ADHD: New Guildelines from the Professional Society

    Dr. K. Müller
    ·10. März 2025
    Machine-translated from German. The original is the source of truth.

    Lange erwartet, nun sind sie da: Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat erstmals Leitlinien für den Einsatz von medizinischem Cannabis bei ADHS vorgelegt. Ein Schritt, der die therapeutische Landschaft in Deutschland verändern könnte.

    ADHS und Cannabis: Wenn die Wissenschaft die Praxis einholt

    Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung betrifft unzählige Erwachsene. Viele von ihnen greifen zur Selbstmedikation mit Cannabis, berichten von mehr Fokus und weniger innerer Unruhe. Doch lange ignorierte die Fachwelt diese Erfahrungen. Nun holt die Wissenschaft auf. Ein genauerer Blick lohnt sich, denn viele Annahmen sind Mythen, wie unser Faktencheck zeigt.

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    Die Empfehlung: Ein zweiter Schritt

    Die DGPPN bezeichnet Cannabis als „erwägenswerte Therapieoption“. Ein Freifahrtschein ist das aber nicht. Die Empfehlung gilt explizit als Zweitlinientherapie: Erst wenn etablierte Medikamente wie Methylphenidat oder Lisdexamfetamin scheitern oder zu starke Nebenwirkungen verursachen, kommt Cannabis ins Spiel. Unverhandelbar bleibt dabei die ärztliche Begleitung und stetige Überprüfung der Behandlung.

    THC im Fokus, CBD als Begleiter

    Nicht jedes Cannabinoid wirkt gleich. Die Leitlinien unterscheiden präzise zwischen den Effekten von THC und CBD. Für die Kernsymptomatik von ADHS dürfte vor allem niedrig dosiertes THC den Ausschlag geben. CBD hingegen könnte eine Rolle bei Begleiterscheinungen wie Angstzuständen spielen, ein Ansatz, den auch eine rezente Studie der Charité untersucht. Welche ärztlich verordnete Darreichungsform sich eignet, erklären wir im Guide.

    Ein Signal an Ärzte und Krankenkassen

    Diese Leitlinien sind mehr als nur ein Fachdokument. Für Patienten bedeuten sie Hoffnung auf einen leichteren Zugang zur Therapie. Sie liefern Ärzten die lang ersehnte wissenschaftliche Grundlage für eine Verschreibung und könnten den Streit mit den Krankenkassen um die Kostenübernahme entschärfen. Der Weg zum Rezept kann heute bereits über Telemedizin-Anbieter führen.

    Trotz des Fortschritts mahnen die Verfasser der Leitlinie zur Zurückhaltung. Die wissenschaftliche Evidenz sei noch lückenhaft. Es fehle an großangelegten, randomisierten und kontrollierten Studien, um Fragen nach idealer Dosierung oder Anwendungsform final zu klären. Bis dahin bleibt die Behandlung ein individueller Prozess, bei dem unser Produkt-Finder eine erste Orientierung zur Sortenwahl bieten kann.

    Long awaited, now they are here: The German Society for Psychiatry, Psychotherapy and Nervous Diseases (DGPPN) has for the first time presented guidelines for the use of medical cannabis in ADHD. A step that could change the therapeutic landscape in Germany.

    ADHD and Cannabis: When Science Catches Up with Practice

    Attention deficit hyperactivity disorder affects countless adults. Many of them self-medicate with cannabis, reporting more focus and less inner restlessness. But for a long time, the scientific community ignored these experiences. Now, science is catching up. A closer look is worthwhile, as many assumptions are myths, as our fact check shows.

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    The Recommendation: A Second Step

    The DGPPN describes cannabis as a "therapy option worth considering". However, this is not a free pass. The recommendation explicitly applies as a second-line therapy: only when established medications such as methylphenidate or lisdexamfetamine fail or cause excessive side effects does cannabis come into play. Medical supervision and continuous monitoring of the treatment remain non-negotiable.

    THC in Focus, CBD as a Companion

    Not all cannabinoids have the same effect. The guidelines precisely distinguish between the effects of THC and CBD. For the core symptoms of ADHD, low-dose THC is likely to be the decisive factor. CBD, on the other hand, could play a role in accompanying symptoms such as anxiety, an approach that a recent Charité study also investigates. We explain which dosage form is suitable in the guide.

    A Signal to Doctors and Health Insurance Companies

    These guidelines are more than just a professional document. For patients, they mean hope for easier access to therapy. They provide doctors with the long-awaited scientific basis for prescribing and could defuse disputes with health insurance companies over cost coverage. The path to a prescription can already be taken today via telemedicine providers.

    Despite the progress, the authors of the guideline urge caution. The scientific evidence is still incomplete. Large-scale, randomized, and controlled studies are lacking to definitively clarify questions about ideal dosage or form of application. Until then, treatment remains an individual process, for which our product finder can offer initial guidance on strain selection.

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