Titelbild zum News-Artikel: Modellprojekte: Was die Schweiz mit Grashaus vormacht — und warum Deutschland sich selbst blockiert
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    Politik
    10 Min. Lesezeit

    Modellprojeler: İsviçre'nin "ot evi" ile gösterdikleri ve Almanya'nın neden kendini engellediği

    Redaktion
    ·4. Mai 2026
    Almancadan otomatik çevrildi. Asıl metin Almancadır.

    Während die Schweiz mit wissenschaftlich begleiteten Modellprojekten den regulierten Cannabis-Verkauf erprobt — allen voran das von der Sanity Group betriebene "Grashaus Projects" in Baselland — steckt die Forschung in Deutschland fest. Die Behörde lehnt ab, die Politik streitet. Doch ausgerechnet der CDU-Drogenbeauftragte Hendrik Streeck bringt die Pilotprojekte jetzt zurück auf die Agenda.

    Das Schweizer Modell: Forschung statt Verbot

    Die Schweiz geht einen pragmatischen Weg: Seit der Gesetzesänderung 2021 erlaubt der "Experimentierartikel" im Betäubungsmittelgesetz wissenschaftliche Pilotversuche zum legalen Cannabis-Verkauf an Erwachsene. Mehrere Städte und Kantone — Basel, Zürich, Bern, Lausanne, Genf — haben Studien aufgesetzt, die jeweils tausende Teilnehmer umfassen und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) genehmigt werden.

    Im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit steht das Grashaus Projects in Basel-Landschaft, betrieben von der deutschen Sanity Group in Kooperation mit Schweizer Partnern und wissenschaftlich begleitet von der Universität Basel. In lizenzierten Fachgeschäften erhalten registrierte Studienteilnehmer Schweizer Bio-Cannabis mit transparenter Wirkstoff-Deklaration, qualifizierter Beratung und kontrollierter Abgabemenge.

    Warum die Schweiz vorlegt

    • Klare Rechtsgrundlage: Der Experimentierartikel im BetmG erlaubt befristete, wissenschaftlich evaluierte Pilotversuche.
    • Föderaler Wettbewerb: Kantone und Städte können eigene Modelle entwickeln und Erfahrungen sammeln.
    • Wissenschaft im Zentrum: Universitäten begleiten den Konsum, das Konsumverhalten und die Auswirkungen auf den Schwarzmarkt.
    • Politische Offenheit: Die Mehrheit der Kommission im Nationalrat (SGK-N) strebt eine spätere Volllegalisierung mit Fachgeschäften an.

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    Deutschland: Säule 1 ja, Säule 2 nein

    Das deutsche Cannabisgesetz (CanG) der Ampel-Koalition war von Anfang an nur die halbe Miete. Karl Lauterbach hatte das Vorhaben bewusst in zwei Säulen aufgeteilt:

    • Säule 1: Eigenanbau, Cannabis Social Clubs, kontrollierte Abgabe in Vereinen — beschlossen und seit April 2024 in Kraft.
    • Säule 2: Wissenschaftlich begleitete Modellprojekte für den lizenzierten Fachhandel in ausgewählten Kommunen — nie verabschiedet.

    Säule 2 sollte genau das ermöglichen, was die Schweiz bereits praktiziert: regulierter Verkauf an Erwachsene unter staatlicher Aufsicht, wissenschaftlich evaluiert. Doch das Vorhaben scheiterte am Widerstand innerhalb der Ampel und am Bruch der Koalition. Übrig blieb ein politisch ungeliebter Kompromiss — und die EKOCAN-Evaluation, die den Social Clubs bisher kein gutes Zeugnis ausstellt.

    Die Forschungs-Verordnung: Özdemir öffnet ein Hintertürchen

    Was viele übersehen: Bereits in Säule 1 wurde eine Forschungsklausel verankert (§ 2 Abs. 4 KCanG). Sie erlaubt wissenschaftliche Vorhaben zum Cannabis-Anbau und ‑Vertrieb außerhalb des regulären Rahmens. Der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) setzte hierfür im Sommer 2024 die Konsumcannabisforschungsverordnung (KCanForschV) in Kraft.

    Zuständige Genehmigungsbehörde wurde die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Damit gab es plötzlich doch eine rechtliche Grundlage, ähnlich wie in der Schweiz Modellprojekte aufzusetzen — auf dem Umweg über die Forschung. Mehrere Kommunen, Universitäten und Unternehmen — darunter erneut die Sanity Group — reichten Anträge ein.

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    BLE: Alle Bewerbungen abgelehnt

    Die Hoffnung währte kurz. Die BLE lehnte sämtliche eingereichten Anträge ab. Die Begründungen variierten — von angeblich unzureichenden Sicherheitskonzepten bis hin zu zweifelhaften wissenschaftlichen Designs. Antragsteller und Beobachter sehen darin einen klar politischen Schritt: Die im Mai 2025 angetretene schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz steht der Cannabis-Liberalisierung skeptisch gegenüber. Die nachgeordnete Behörde habe — so der Vorwurf — entsprechend restriktiv ausgelegt.

    Faktisch bedeutet das: Die Forschungs-Verordnung existiert auf dem Papier, ist aber in der Praxis bislang ein totes Recht. Während in Basel die Studien laufen und Daten produzieren, kommt in Deutschland kein einziges Modellprojekt zustande.

    Streeck (CDU): "Pilotprojekte sind sinnvoll"

    Ausgerechnet aus den Reihen der Union kommt nun ein überraschend offener Ton: Hendrik Streeck, Virologe und seit 2025 Drogen- und Suchtbeauftragter der Bundesregierung, hat sich mehrfach für wissenschaftlich begleitete Pilotprojekte ausgesprochen. Streeck argumentiert evidenzbasiert: Solange belastbare deutsche Daten fehlen, sei die Politik auf Vermutungen angewiesen — Modellversuche könnten genau diese Lücke schließen.

    Damit positioniert sich Streeck gegen Teile seiner eigenen Partei — und insbesondere gegen Innenminister Alexander Dobrindt, der die Cannabis-Forschung zuletzt offen attackiert hat. Ob Streecks Linie sich durchsetzt, ist offen. Klar ist: Innerhalb der Union ist die Front gegen Pilotprojekte nicht mehr geschlossen.

    Was Patienten und Konsumenten daraus ziehen können

    Für die meisten Erwachsenen in Deutschland bleiben aktuell nur drei Wege: Eigenanbau, Cannabis Social Clubs (mit langen Wartelisten) — oder der medizinische Weg über ein Rezept. Die legalen Bezugswege haben wir im Guide ausführlich beschrieben. Wer aus medizinischen Gründen profitiert, findet eine Übersicht zu Telemedizin und Rezept-Plattformen sowie zu verfügbaren Sorten.

    Fazit: Schweiz forscht, Deutschland blockiert — vorerst

    Während die Schweiz mit Grashaus Projects und vergleichbaren Studien Daten sammelt, die in einen späteren regulierten Markt einfließen, blockiert sich Deutschland selbst: Säule 2 nie beschlossen, Forschungs-Verordnung in Kraft, aber alle Anträge abgelehnt. Das politische Klima ist rauer geworden — doch mit Hendrik Streeck gibt es zumindest eine Stimme aus der Regierung, die Modellprojekten eine zweite Chance geben will. Die internationalen Diskussionen auf EU-Ebene könnten zusätzlichen Druck aufbauen. Bis dahin gilt: Der Maßstab für regulierte Abgabe in Europa wird derzeit nicht in Berlin, sondern in Basel gesetzt.

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    İsviçre bilimsel olarak desteklenen model projelerle düzenlenmiş esrar satışını test ederken – özellikle Sanity Group tarafından işletilen Baselland'daki "Grashaus Projects" olmak üzere – Almanya'daki araştırma durma noktasında. Yetkililer reddediyor, siyasetçiler tartışıyor. Ancak tam da CDU'nun uyuşturucu sorumlusu Hendrik Streeck pilot projeleri yeniden gündeme getiriyor.

    İsviçre Modeli: Yasaklama Yerine Araştırma

    İsviçre pragmatik bir yol izliyor: 2021'deki yasa değişikliğinden bu yana, Uyuşturucu Yasası'ndaki "Deney Makalesi" yetişkinlere yasal esrar satışına ilişkin bilimsel pilot deneylere izin veriyor. Birçok şehir ve kanton – Basel, Zürih, Bern, Lozan, Cenevre – her biri binlerce katılımcıyı içeren ve Federal Sağlık Ofisi (BAG) tarafından onaylanan çalışmalar başlattı.

    Uluslararası ilginin odağında, Alman Sanity Group tarafından İsviçreli ortaklarla işbirliği içinde işletilen ve Basel Üniversitesi tarafından bilimsel olarak desteklenen Basel-Landschaft'daki Grashaus Projects yer alıyor. Lisanslı uzman mağazalarda, kayıtlı çalışma katılımcıları şeffaf etken madde beyanı, nitelikli danışmanlık ve kontrollü dağıtım miktarı ile İsviçre organik esrarı alıyor.

    İsviçre neden önde gidiyor?

    • Açık Yasal Çerçeve: BetmG'deki deney makalesi, sınırlı süreli, bilimsel olarak değerlendirilmiş pilot deneylere izin verir.
    • Federal Rekabet: Kantonlar ve şehirler kendi modellerini geliştirebilir ve deneyim kazanabilir.
    • Merkezde Bilim: Üniversiteler tüketimi, tüketim davranışlarını ve karaborsa üzerindeki etkilerini izler.
    • Politik Açıklık: Ulusal Konsey (SGK-N) komisyonunun çoğunluğu, daha sonra uzman mağazalarla tam yasal düzenlemeyi hedefliyor.

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    Almanya: 1. Sütun evet, 2. Sütun hayır

    Ampel koalisyonunun Alman Esrar Yasası (CanG) başından beri sadece işin yarısıydı. Karl Lauterbach, projeyi bilinçli olarak iki sütuna ayırmıştı:

    • 1. Sütun: Kendi yetiştirme, Esrar Sosyal Kulüpleri, derneklerde kontrollü dağıtım — kararlaştırıldı ve Nisan 2024'ten beri yürürlükte.
    • 2. Sütun: Seçilen belediyelerde lisanslı özel ticaret için bilimsel olarak desteklenen model projeler — hiçbir zaman yasalaşmadı.

    2. Sütun, İsviçre'nin zaten uyguladığı şeyi mümkün kılmalıydı: devlet gözetiminde yetişkinlere düzenlenmiş satış, bilimsel olarak değerlendirilmiş. Ancak proje, Ampel içindeki direniş ve koalisyonun dağılması nedeniyle başarısız oldu. Geriye, politik olarak istenmeyen bir uzlaşma — ve Sosyal Kulüpler hakkında henüz iyi bir karne vermeyen EKOCAN değerlendirmesi kaldı.

    Araştırma Yönetmeliği: Özdemir Bir Arka Kapı Açıyor

    Birçoğunun gözden kaçırdığı şey: 1. Sütun'da zaten bir araştırma maddesi (§ 2 Para. 4 KCanG) yer alıyordu. Bu madde, düzenli çerçevenin dışında esrar yetiştiriciliği ve dağıtımına yönelik bilimsel projeleri mümkün kılıyordu. Dönemin Federal Tarım Bakanı Cem Özdemir (Yeşiller), bunun için 2024 yazında Tüketim Esrarı Araştırma Yönetmeliği (KCanForschV)'ni yürürlüğe koydu.

    Yetkili onay makamı Federal Tarım ve Gıda Ajansı (BLE) oldu. Böylece, İsviçre'deki gibi model projelerin kurulması için aniden yasal bir temel oluştu – araştırma yoluyla dolaylı olarak. Birçok belediye, üniversite ve şirket – tekrar Sanity Group dahil – başvurularını sundu.

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    BLE: Tüm Başvurular Reddedildi

    Umut kısaydı. BLE, sunulan tüm başvuruları reddetti. Gerekçeler çeşitlilik gösteriyordu - güya yetersiz güvenlik konseptlerinden şüpheli bilimsel tasarımlara kadar. Başvuru sahipleri ve gözlemciler bunu açıkça politik bir adım olarak görüyorlar: Mayıs 2025'te göreve başlayan Friedrich Merz liderliğindeki siyah-kırmızı Federal Hükümet, esrarın serbestleştirilmesine şüpheyle yaklaşıyor. Bağlı makamın - iddiaya göre - buna göre kısıtlayıcı yorum yaptığı belirtiliyor.

    Esasen bu şu anlama geliyor: Araştırma yönetmeliği kağıt üzerinde var, ancak pratikte şimdiye kadar ölu bir yasa. Basel'de çalışmalar yürütülüp veri üretilirken, Almanya'da tek bir model proje bile hayata geçirilemiyor.

    Streeck (CDU): "Pilot projeler mantıklı"

    Tam da Birlik Partisi saflarından şimdi şaşırtıcı derecede açık bir ses yükseliyor: Virolojist ve 2025'ten beri Federal Hükümetin Uyuşturucu ve Bağımlılıkla Mücadele Sorumlusu olan Hendrik Streeck, defalarca bilimsel olarak desteklenen pilot projelerden yana konuştu. Streeck kanıta dayalı olarak şunu savunuyor: Güçlü Alman verileri eksik olduğu sürece siyaset varsayımlara bağımlıdır – model deneyleri tam da bu boşluğu kapatabilir.

    Böylece Streeck, kendi partisinin bazı kesimlerine ve özellikle de kısa süre önce esrar araştırmasını açıkça eleştiren İçişleri Bakanı Alexander Dobrindt'e karşı konumlanıyor. Streeck'in çizgisinin başarılı olup olmayacağı belirsiz. Açık olan şu: Birlik içindeki pilot projelere karşı cephe artık kapalı değil.

    Hastalar ve Tüketiciler Bundan Ne Çıkarabilir?

    Almanya'daki çoğu yetişkin için şu anda sadece üç yol var: kendi kendine yetiştirme, Kenevir Sosyal Kulüpleri (uzun bekleme listeleriyle) veya reçete yoluyla tıbbi yol. Yasal tedarik yollarını rehberimizde ayrıntılı olarak anlattık. Tıbbi nedenlerle fayda sağlayanlar için Tele-tıp ve Reçete Platformları ile mevcut türler hakkında bir genel bakış bulabilirsiniz.

    Sonuç: İsviçre araştırıyor, Almanya engelliyor – şimdilik

    İsviçre, Grashaus Projects ve benzeri çalışmalarla gelecekteki düzenlenmiş bir piyasaya akacak veriler toplarken, Almanya kendini engelliyor: İkinci sütun hiçbir zaman kabul edilmedi, araştırma yönetmeliği yürürlükte ama tüm başvurular reddedildi. Politik iklim daha da sertleşti – ancak Hendrik Streeck ile en azından hükümetten model projelere ikinci bir şans vermek isteyen bir ses var. Uluslararası AB düzeyindeki tartışmalar ek baskı oluşturabilir. O zamana kadar geçerli olan: Avrupa'da düzenlenmiş dağıtım standardı şu anda Berlin'de değil, Basel'de belirleniyor.

    Model projeler gelene kadar, hastalar için eczane ve reçete yoluyla düzenli yol devam ediyor. Hangi türün şikayetlerinize uygun olduğunu, üç kısa soruyla Ürün Bulucumuzda bulabilirsiniz.

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