Cannabis-Honig ist eine der vielseitigsten Grundlagen für Edibles: Er ist süß, natürlich und blitzschnell zur Hand. Ob im Tee, auf dem Toast, im Joghurt oder einfach pur – dieses Rezept macht aus einfachem Honig eine flexible Zutat für die Cannabis-Küche.
Zutaten
- 250 g flüssiger Honig – am besten direkt vom Imker in Bio-Qualität
- 3–5 g Cannabisblüten, bereits decarboxyliert
Zubereitung
Schritt 1: Decarboxylierung
Dieser Schritt ist essenziell, um das THCA in aktives THC umzuwandeln. Heize die Cannabisblüten dafür im Ofen bei 110 °C für 40 Minuten. Eine ausführliche Erklärung des Prozesses findest Du in unserem Cannabutter-Guide.
Schritt 2: Infusion
- Fülle den Honig und das vorbereitete Cannabis in ein hitzebeständiges Einmachglas.
- Stelle das Glas in einen Topf mit Wasser, um ein sanftes Wasserbad zu erzeugen.
- Erwärme das Wasserbad langsam auf eine Temperatur zwischen 65 und 70 °C. Lasse den Honig für 40 bis 60 Minuten ziehen.
- Rühre die Mischung etwa alle zehn Minuten sorgfältig um, damit sich die Wirkstoffe gleichmäßig verteilen.
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Jetzt Patient werden →Schritt 3: Filtern (optional)
Nach der Infusion kannst Du die Pflanzenreste mit einem feinen Sieb oder einem Käsetuch aus dem Honig filtern. Für maximale Potenz empfiehlt es sich jedoch, sie einfach darin zu belassen. Die feinen Partikel stören geschmacklich kaum und garantieren, dass keine Cannabinoide verloren gehen.
Dosierung
- Rechenbeispiel: Bei 3 g Cannabis mit angenommenen 20 % THC enthält Deine gesamte Charge rund 600 mg THC.
- Pro Esslöffel: 250 g Honig entsprechen etwa 17 Esslöffeln. Das ergibt eine Dosis von circa 35 mg THC pro Esslöffel.
- Empfehlung für Einsteiger: Beginne mit einem halben Teelöffel (ca. 6 mg THC) und warte die volle Wirkung ab. Taste Dich langsam an Deine Dosis heran.
- Wirkungseintritt: Rechne mit 45 bis 90 Minuten, bis die Wirkung einsetzt.
Verwendungsideen
- Tee verfeinern: Einen Teelöffel in eine Tasse heißen (nicht kochenden) Tee rühren.
- Auf dem Brot: Klassisch auf einem frischen Toast, pur oder in Kombination mit Erdnussbutter.
- Frühstücks-Booster: Verleiht Deinem Joghurt oder Müsli am Morgen eine besondere Note.
- Salatdressings: Kreiere ein Honig-Senf-Dressing mit dem gewissen Etwas.
- Für Smoothies: Eine gesunde und natürliche Alternative zu Industriezucker.
- Hausgemachte Limonade: Die Basis für erfrischende Drinks an warmen Tagen.
- Süßes Popcorn: Einfach über das fertige Popcorn träufeln.
- Beim Backen: Ersetzt herkömmlichen Zucker und verleiht vielen Rezepten eine neue Dimension.
Lagerung
- In einem luftdichten Glas an einem dunklen Ort bei Raumtemperatur gelagert, ist der Honig bis zu 6 Monate haltbar.
- Dank seiner natürlichen konservierenden Eigenschaften muss der Honig nicht in den Kühlschrank.
- Bewahre den Honig unbedingt sicher vor Kindern und Haustieren auf. Gut beschriften!
Sicherheit und Qualität
- Die Temperatur ist entscheidend: Honig verliert über 70 °C wertvolle Enzyme und Nährstoffe. Halte dich an die angegebene Temperatur.
- Auch für die Cannabinoide ist Hitze ein Faktor. Ab etwa 100 °C beginnen sie zu verdampfen, was die Potenz des Honigs reduziert.
- Lagere das Endprodukt stets unzugänglich für Kinder und Haustiere, am besten in einem klar beschrifteten Gefäß.
Wenn Du auf den Geschmack gekommen bist, versuche Dich doch auch an selbstgemachten Cannabis-Pralinen oder einer herzhaften Cannabis-Pasta-Sauce. Und falls Du Dich fragst, wie man legal an medizinisches Cannabis kommt: Wir erklären die aktuellen Bezugswege und beschreiben den Weg zum Cannabis-Rezept.
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